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Unser News-Archiv 2005-2009

"Warum wählen Menschen anders als Wahlforscher es voraussagen?"

11.02.2009

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung sprach Dr. Henry Kreikenbom am Dienstag (10.02.2009) zum Thema: „Warum wählen Menschen anders als Wahlforscher es voraussagen?“ Mit seinen Überlegungen und Thesen hat er zum einen die tieferen Ursachen für die immer schwieriger werdenden Projektionen und Prognosen in der Wahlforschung aufgedeckt. Darüber hinaus hat er die aus seiner Sicht bestehenden aktuellen Herausforderungen der Wahlforschung in der Transformationsgesellschaft umrissen.



aproxima unterstützt Kinder- und Jugendschutz

30.01.2009

Unterstützt von aproxima und einer Vielzahl weiterer Thüringer Unternehmen ist im Januar 2009 das Lern- und Arbeitsbuch „Ich entscheide“ erschienen. Das Buch wurde in Zusammenarbeit der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen und des GH Verlages heraus gegeben und wird nach und nach an Grundschulen im Freistaat verteilt. Es soll anhand nachgestellter Bildgeschichten helfen, Kinder an die zunehmende Gewalt an Schulen heran zu führen und ihnen das richtige Verhalten in schwierigen Situationen sowie im Umgang mit ihren Altersgenossen aufzuzeigen. Die offizielle Buchübergabe an die Landesarbeitsgemeinschaft fand am 12. Januar 2009 statt.

aproxima wird im Februar einige Buchexemplare an die Diesterwegschule Weimar, staatliches überregionales Förderzentrum Sehen überreichen. „Leider sind gerade Kinder mit Behinderungen in der Gesellschaft mitunter auf besondere Weise mit Gewalterfahrungen konfrontiert, die auch ihr Verhalten beeinflussen. aproxima will damit zur erfolgreichen Gewaltprävention unter Kindern beitragen.“ so Dr. Henry Kreikenbom. [Artikel öffnen]

Betriebspraktikum bei aproxima

16.12.2008

Vom 24.11.08 bis zum 28.11.08 hatte ich die Möglichkeit ein Betriebspraktikum bei aproxima durchzuführen. Ursprünglich komme ich vom Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik, einer Forschungseinrichtung der Leibniz Gemeinschaft, welche ihren Schwerpunkt in der Mikrosystemtechnik hat. Meine bisherigen Arbeitsschwerpunkte waren unter anderem Projektmanagement, Recherchen, Veranstaltungsmanagement sowie kleinere Evaluationen.

Der Beruf des Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung ist sehr breit aufgestellt, so dass ein Praktikum mir die Möglichkeit verschafft hat, einen anderen Schwerpunkt in der Ausbildung als Markt- und Sozialforscher kennen zu lernen.

Während der Woche bei aproxima erhielt ich die Möglichkeit, in den typischen Arbeitstag meiner Mitauszubildenden Katharina Loch Einblick zu nehmen. Meine Arbeitschwerpunkte lagen vor allem in der quantitativen Datenerhebung im Telefonlabor. Dabei habe ich die Chefinterviewerinnen unterstützt und ... [weiter]

Kennen Sie das Bundesinstitut für Risikobewertung?

05.12.2008


Ja? Dann gehören Sie zu den 16 Prozent der Bundesbürger, die sich überdurchschnittlich interessiert an Verbraucherthemen zeigen. Oder Sie sind einer von 70 Prozent der Expertinnen und Experten auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes, die das BfR kennen. Vom BfR gehört haben dürfte allerdings fast jeder, denn Informationen zu Gammelfleisch, Acrylamid oder Pestiziden in unserer Nahrung sind Aufgabe dieser wichtigen bundesdeutschen Institution.

aproxima führte im Frühjahr 2008 eine Evaluation der Wahrnehmung des Bundesinstitutes für Risikobewertung durch. Dabei wurden 1000 Bürgerinnen und Bürger repräsentativ sowie 400 ausgewählte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Medien, Verbänden und Wissenschaft befragt. Themen waren neben der Bekanntheit des BfR und seiner Arbeit auch allgemeine Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf den gesundheitlichen Verbraucherschutz. Über die Durchführung der Befragung hinaus oblag aproxima dabei die Konzeption der Studie sowie die Auswertung beider Befragungen (Bevölkerung und Experten). Neben einer deutlichen Steigerung der Bekanntheit des Instituts wurde im Ergebnis der Evaluation auch festgestellt, dass der gesundheitliche Verbraucherschutz nach Ansicht der deutschen Bevölkerung nach wie vor eine zentrale Aufgabe des Staates ist.

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Oberbürgermeister der Stadt Weimar besucht aproxima zum Wirtschaftsgespräch

24.11.2008
Klick zum Vergrößern und lesen!
Quelle: Thüringer Allgemeine (Regionalausgabe Weimar), 25.11.2008, Seite 1

Wir sind dran - an aktuellen gesellschaftlichen Problemen!

13.7.2008

aproxima ist dran an den aktuellen gesellschaftlichen Problemen – das zeigen drei wissenschaftliche Publikationen, die in diesem Jahr neu erschienen sind.

Beispiel berufliche Bildung: Für das Bundesinstitut für Berufsbildung haben wir das neu entwickelte Modell der gestreckten Abschlussprüfung beispielhaft in fünf Elektroberufen evaluiert. Tenor: Die neue Prüfungsform kommt bei allen Beteiligten gut an, kleinere Modifikationen sind dennoch notwendig.
http://www.bibb.de/dokumente/pdf/wd_101_evaluation_gestreckte_abschlusspruefung_elektroberufe.pdf

Beispiel demographischer Wandel: Dieser stellt auch Wohnungsunternehmen vor neue Aufgaben, haben doch ältere Menschen ganz spezifische Wohnbedürfnisse. Welche das sind, haben wir zusammen mit unserem langjährigen Kooperationspartner Herrn Prof. Ulrich Lakemann von der FH Jena in einem Forschungsprojekt ermittelt. Die AWO Jena-Weimar weiß nun bescheid und kann bedarfsgerecht planen.
http://user.sw.fh-jena.de/lakemann/index.php/1326074267194813d57dfb2a77bc3f11/1/5

Um ganz grundsätzliche Einstellungen und Erwartungen älterer Bürger in Thüringen ging es in einer Studie, welche die Friedrich-Schiller-Universität Jena für die Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt hat. Hier haben wir uns als methodische Berater und Felddienstleister eingebracht.
http://library.fes.de/pdf-files/bueros/erfurt/05018.pdf

Schauen Sie doch mal rein – und bleiben Sie neugierig!

"Weiterbildung ist ein Wettbewerbsfaktor"

1.6.2008

In einer Podiumsdiskussion mit Prof. Kurt Biedenkopf zu dem Thema "Innovative Weiterbildung - Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens" hatten das RKW Sachsen und Thüringen und die Dresden International University vergangenen Dienstag in Leipzig ihre Kooperation zur Weiterbildungsförderung bekannt gegeben.

„Der demographische Wandel verlangt von uns, die Ausbildung vor Ort zu fördern und gleichzeitig internationale Fachkräfte anzuziehen“, eröffnete der ehemalige Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Prof. Kurt Biedenkopf die Veranstaltung. Gerade der Mittelstand schaffe attraktive Arbeitsplätze. Nun müsse man den Trend, dass viele Arbeitskräfte bereits wieder zurückkommen, verstärken. Angesichts der zunehmend schnellen technologischen Veränderungen sei es unausweichlich lebenslanges Lernen in einem neuen Kontext zu betrachten. In Zukunft sei es für Fachleute wichtig, sich über das Spezialwissen hinaus ein integriertes, ganzheitliches Wissen anzueignen. Daher müssten Unternehmer ihre Mitarbeiter im „Quartären Sektor“ weiterbilden. Beispielhaft für eine solche Institution nannte Biedenkopf die Dresden International University (DIU), die 14 berufsbegleitende Studiengänge mit interdisziplinärer Ausrichtung anbiete.

In der Podiumsdiskussion betonte Wirtschaftsinitiative-Mittelsachsen-Vorstand Georg Frank, dass es für die Unternehmer zukünftig darauf ankomme, Wert auf individuelle Personalführung zu legen und die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern. „Weiterbildung ist ein Wettbewerbsfaktor, den sich die Unternehmen in der Region zu eigen machen müssen“, sagte Henry Kreikenbom, Geschäftsführer der Agentur aproxima. „Netzwerke sind die Chance für kleine und mittelständische Unternehmen.“ Es gehe allerdings nicht darum, alles selbst zu wissen, aber denjenigen aufzuspüren, der einem mit dem benötigten Fachwissen hilft. Er wies darauf hin, dass auch Nicht-Führungskräfte in der Weiterbildung berücksichtigt werden müssten.

Eingeladen hatten das RKW Sachsen und Thüringen anlässlich der jüngst vereinbarten Kooperation mit der Dresden International University. Zielstellung für die Zukunft ist: für Klein- und mittelständische Unternehmen sind alternative Weiterbildungsangebote unverzichtbar. RKW Sachsen, RKW Thüringen und die Dresden International University werden gemeinsam, ausgerichtet am Bedarf der Unternehmen, entsprechende Angebote entwickeln und dem Markt zur Verfügung stellen.

"Innovative Weiterbildung - Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens"

25.4.2008

Einladung zur Veranstaltung "Innovative Weiterbildung—Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens" am 27. Mai 2008 in Leipzig.

Nähere Details zu diesem Diskussionsforum für Unternehmer, Geschäftsführer, Gesellschafter und Vorstände finden Sie hier. Für die stattfindende Podiumsdiskussion konnte u.a. Prof. Dr. Kurt Biedenkopf gewonnen werden. Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen dem RKW Sachsen, dem RKW Thüringen, der Dresden International University (DIU) organisiert.

Bei Interesse können Sie sich per Fax (siehe 1. Seite des PDF) anmelden. PDF Download

Unser Start in das neue Jahr

09.01.2008

Unser Start in das neue Jahr!
Klausurtagung in Heringsdorf/Usedom, 2. bis 6. Januar 2008

Ausbau der Stadt- und Regionalforschung

05.12.2007

Fachhochschule Jena schließt Kooperationsvertrag mit aproxima

v.l.n.r.: Dr. Henry Kreikenbom, Prof. Dr. Gabriele Beibst, Prof. Dr. Heike Ludwig, Prof. Dr. Ulrich LakemannDie Fachhochschule Jena und aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar bündeln ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Stadt- und Regionalforschung. Dazu unterzeichnen Frau Professor Dr. Gabriele Beibst, Rektorin der Fachhochschule, und Dr. Henry Kreikenbom, Geschäftsführer von aproxima, am Freitag, den 07. Dezember 2007 einen entsprechenden Kooperationsvertrag in Jena. Die Unterzeichnung findet im Rahmen des fünfzehnjährigen Jubiläums des Fachbereichs Sozialwesen an der FH statt. Dieser vertritt fachhochschulseitig die Partnerschaft und ist seit seinem Bestehen vor allem auch in der Region mit praxisorientierten Forschungsleistungen aktiv. Die Herstellung von Kooperationen mit professionell arbeitenden empirischen Forschungsinstituten wie aproxima ist deshalb nur folgerichtig. Durch die engere Verbindung von theoretischer und praktisch-empirischer Forschung kann die Leistungsfähigkeit des Fachbereichs Sozialwesen weiter ausgebaut werden, unterstreicht Professor Lakemann (Professor für Sozialwissenschaften und Sozialplanung). Damit werden sozialwissenschaftliche Studien für Kommunen und Sozialverbände sowie die Wohnungswirtschaft als Grundlage der Sozialplanung und der Entwicklung von zukunftsorientierten Wohnquartieren in größerem Umfang als bisher möglich.

Der Pressetermin findet statt am: Freitag, den 07. Dezember 2007 um 11:30 Uhr am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Jena, Raum 05.01.01.

aproxima prickelnd: Gewinner beim JUMP-Sektfrühstück

05.11.2007

Nachdem wir am vergangenen Dienstag (30.10.) unsere Tagesaufgabe bravourös mit einem Klick im Internet gelöst haben (eine Alligatorbirne ist übrigens eine Avocado!), standen wir am Freitag gegen zwei Konkurrenten im JUMP-Sektfrühstück-Wochenfinale ... tja, und dann entschieden telefonische wie auch Internetvoter für uns.
Vielen Dank an alle, die für uns gestimmt haben!

Voller Vorfreude erwarten wir nun am Freitag JUMP-Moderator Marc Torke, der sich in unserem Telefonlabor als Interviewer versuchen möchte. Mal sehen, ob er danach wieder zurück nach Halle ins Sendestudio fährt ...

„Erleben wir den Beginn einer neuen Informationskultur?“

16.10.2007

Medienstammtisch Thüringen und aproxima-Themenabend am 8. Oktober 2007 im Erfurter Radisson SAS Hotel

Gemeinsam mit dem DJV-Landesverband Thüringen hatte aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar zum Medienstammtisch und 2. aproxima-Themenabend 2007 geladen. Das ausgeschriebene Thema des Abends fand regen Zuspruch bei geladenen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Medien und Presse. Als Veranstaltungsort war das Erfurter Radisson SAS Hotel gewählt worden, wo den Gästen bei einem tollen Ausblick auf die abendliche Erfurter Großstadtkulisse Einblicke in das Thema geboten wurden. [mehr]

Ab Okober 2007: Trainee-Stelle mit Perspektive auf Festeinstellung

20.09.2007

Tätigkeiten im Telefonlabor und face-to-face Feld:

  • Interviewerrekrutierung
  • Basisschulung und Projektschulung
  • Betreuung und methodische Kontrolle der Interviewer
  • Terminmanagement / Einsatzpläne
  • Steuerung der Feldarbeit
  • Projektabrechnung
  • Programmierung von Fragebögen mit VOXCO

Wir bieten:

  • ein junges, aufgeschlossenes Team
  • gutes Arbeitsklima
  • eine abwechslungsreiche Arbeit
  • Entwicklungsperspektive: Leitung von Telefonlabor / face-to-face-Feld
  • angemessene Bezahlung

Weitere Informaionen gibt es im pdf.
Bewerbungen bitte schriftlich oder per E-Mail.

Bieten NEBENJOB in Mecklenburg-Vorpommern!

05.08.2007

Sie sind:

- sympathisch im Auftreten
- zuverlässig, gewissenhaft und pünktlich
- kontaktfreudig, aufgeschlossen, freundlich und können diese
   Eigenschaften auch im persönlichen Umgang kommunizieren

Beginn der Tätigkeit: sofort

Haben Sie Interesse an einer Nebentätigkeit als Interviewer in der Markt- und Sozialforschung? Dann bewerben Sie sich bitte telefonisch unter 03643/850985, Montag bis Freitag in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr.
Ihre Ansprechpartnerin: Frau Anne Schmidt

Themenabend am 21. Juni 2007 in Kahla:
„Viele Initiativen, ein Ziel? – ImPuls-Region Erfurt-Weimar-Jena im Kontext regionaler Wirtschaftsinitiativen im Osten“

05.07.2007

Dass die Gäste des aproxima-Themenabends am 21. Juni 2007 gestalten können, hatte ein Teil von ihnen am Nachmittag bereits bewiesen. Herr Bösl und seine Kolleginnen der KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH boten dazu beim Porzellanmalen die ideale Gelegenheit. Die Ergebnisse des gestalterischen Könnens dürfen hier in einer kleinen Auswahl bestaunt werden.

Nicht weiniger gestalterisch und visionär ging es dann gegen Abend zu, als Herr Dr. Reinhard Scholland, der Abteilungsleiter für Stadt- und Regionalentwicklung der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) über die Entwicklung der Impulsregion Erfurt - Weimar - Jena berichtete.

Hier seien nur drei Entwicklungsbereiche heraus gegriffen:

  • Ein "Regionales Grünsystem" soll auf Grundlage der Koordination der räumlichen Planung in der Region Landschaftsräume miteinander verbinden und renaturierte Brachflächen als Ersatzflächen für die wirtschaftliche Flächenverwertung beispielsweise für Industrieansiedlungen einbeziehen.
  • Die Entwicklung einer Broschüre zur regionalen Ausbildungsinformation der Schüler der 7. bis 12. Klasse in der Region soll helfen, junge zukünftige Fachkräfte hier zu halten, weil auch Thüringen auf Grund des demographischen Wandels von der Überalterung der Arbeitskräftepotenziale zunehmend betroffen sein wird.
  • Die Entwicklung des Kongresstourismus unter dem Slogan "Tagen im Drei-Städte-Takt" sieht die Bündelung der Stärken Erfurts, Weimars und Jenas (Politisches Führungszentrum, kulturelle Hochburg und wirtschaftlich-wissenschaftliches Zentrum) vor.

Auch die gemeinsame Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur und die Verwaltungskooperation, die zu mehr Effizienz führen soll, sind konkrete Projekte, die die Vision vom regionalen Impulsgeber für Thüringen zur Wirklichkeit werden lassen sollen. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter: www.impulsregion.de.

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass

  • es viele Synergien zwischen der Impulsregion und anderen lokalen Initiativen gibt, und die Zusammenarbeit Vorteile für alle bringt,
  • an der Peripherie der Impulsregion viele Verbindungen ins Umland bestehen, die genutzt werden können,
  • die Kooperation mit dem sogenannten "Sachsendreieck" (Dresden – Leipzig – Chemnitz) die Chance zur Profilierung einer kritischen Masse bietet, die auf den Weltmärkten der Region zum Status einer echten Metropole verhelfen könnte.

Alle waren sich darüber einig, ein leistungsfähiges Wirtschaftscluster kann nicht in einem überregionalen Großraum wie beispielsweise in dem Gebiet zwischen Magdeburg, Erfurt und Dresden entstehen. Vielmehr wird sich in den kommenden Jahren zeigen müssen, wo sich in Mitteldeutschland Metropolen herausbilden und wer dazu gehört. Dies hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie sich die wirtschaftlichen Potenziale und innovativen Profile von unten her entwickeln.

Für alle Beteiligten war es ein gelungener Abend, der schließlich mit einem abwechslungsreichen Büfett und einem kleinen Präsent natürlich aus Kahlaer Porzellan ausklang. Unserem Kooperationspartner, der KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich dafür gedankt.

Für aktuelle Projekte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg suchen wir:

07.06.2007

Interviewerinnen und Interviewer im Face-to-Face Bereich, die als freie Mitarbeiter in Nebentätigkeit, auf Honorarbasis arbeiten möchten

 

Wir erwarten:

  • sympathisch im Auftreten
  • interessiert an sozialwissenschaftlichen Fragestellungen
  • zuverlässig, gewissenhaft und pünktlich
  • kontaktfreudig, aufgeschlossen, freundlich und können diese Eigenschaften auch im persönlichen Umgang kommunizieren

Wir bieten:

  • flexible Arbeitszeiten
  • gute Bezahlung (Honorar pro Interview)
  • interessante und abwechslungsreiche Projekte, auf die wir Sie durch intensive Schulungen optimal vorbereiten
  • zuverlässige und professionelle Betreuung

Haben wir Ihr Interesse an einer Nebentätigkeit als Interviewer in der Markt- und Sozialforschung geweckt?
Helfen Sie uns Meinungen und Märkte zu erforschen.
Bewerben Sie sich bitte telefonisch unter 03643/850985, Montag bis Freitag
in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr.
Ansprechpartnerin ist Frau Doreen Messing.

35. Rennsteiglauf (19. Mai 2007): aproxima beweist Ausdauer

21.05.2007

Wir waren dabei. Gut, nicht das gesamte aproxima-Team - aber unser Praktikant Wolfgang Lesser dafür mit um so mehr Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. Die Daumen zur Erreichung des Ziels haben wir ihm alle fest und erfolgreich gedrückt. Seine ganz persönliche Einschätzung des
Laufs: Auch bei der 5. Teilnahme hat der Rennsteiglauf nichts von seiner Faszination und Einzigartigkeit verloren. Mit insgesamt ca. 15.000 Teilnehmern auf allen Strecken war der größte Crosslauf Europas auch dieses Jahr wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Das gute Wetter hat natürlich zur positiven Stimmung im Startort Oberhof und im Ziel in Schmiedefeld beigetragen. Mit einer Zeit von 1:58:47h für den Halbmarathon bin ich ganz zufrieden. Vielleicht findet sich ja für die 36. Auflage im nächsten Jahr noch ein weiterer Teilnehmer aus den Reihen von aproxima, der den Rennsteig mit mir und ca. 6000 anderen Halbmarathon-Läufern bezwingt. Eine Teilnahme, ob als Aktiver oder als Zuschauer, kann ich jedem Interessierten nur ans Herz legen.

Wir sind umgezogen

13.02.2007

Seit 8 Jahren haben wir unserem Firmengebäude in der Schopenhauerstraße 7 die Treue gehalten. Dort haben wir das Laufen gelernt, kleine und große Erfolge gefeiert, Niederlagen überwunden und sind kontinuierlich gewachsen.

 

Jetzt sind die Räume dort an ihre Grenzen gelangt und können unseren Erweiterungsbedarf nicht mehr decken. Deswegen haben wir uns Ende Januar von unserem „Traditionsstandort“ am Bahnhof verabschiedet und sind mitten ins Herz von Weimar: in die Schillerstraße 10 (direkt neben das Schillerhaus) gezogen.

In der Einkaufsstraße von Weimar haben wir Räumlichkeiten gefunden, die uns für die nächste Zeit Platz für unsere Ideen und deren Umsetzung bieten. Und die gehen wir gleich mit an: Im Laufe des Februars erweitern wir unser Telefonlabor um 11 CATI-Stationen und können fortan insgesamt über die Leistung von 23 Stationen verfügen.

Seit dem 29. Januar 2007 erreichen Sie aproxima unter folgender Anschrift:

Schillerstr. 10
99423 Weimar

 

Bestehen bleiben unsere folgenden Kontaktdaten:

Telefon: 03643 – 850985 E-Mail: kontakt@aproxima.de
Fax: 03643 – 518444 Internet: www.aproxima.de

 

Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen, unser neues Zuhause im ersten Halbjahr mit einer Eröffnungsfeier einzuweihen. Wir freuen uns aber bereits vorher auf Ihren Besuch – gerne mit Vorankündigung!

Mitteldeutschland – Chancen und Potenziale

07.12.2006

Mit dem letzten Themenabend in 2006 hat aproxima an eine Tradition angeknüpft und zum Ende des Jahres noch einmal einen Höhepunkt für Geschäfts- und Kooperationspartner gesetzt.

Ca. 40 Gäste waren am vergangenen Freitag unserer Einladung in den Seminarraum 1 der Weimarhalle gefolgt und hatten sich auf informative und wissenswerte Eindrücke rund um das Thema Mitteldeutschland eingestellt – und sie wurden nicht enttäuscht. Zum Auftakt berichtete Herr Sebastian Götte Ergebnisse aus einer Bevölkerungsbefragung im Raum Mitteldeutschland aus dem Jahr 2005. Im damaligen mitteldeutschlandbus hat aproxima die Innensicht der Bevölkerung auf die drei mitteldeutschen Bundesländer eruiert. Im Nachgang wurden die Befragungsergebnisse mit den Image-Kampagnen Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts verglichen. Zusammenfassend seien hier kurz die Hauptbefunde gegenübergestellt:

 

Sachsen
Innensicht (Befragte in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt): Sachsen ist ein abwechslungsreiches Reiseziel mit viel Kultur.
Imagekampagne: Sachsen ist ein herausragendes Reiseland.
Sachsen-Anhalt

Innensicht: Sachsen-Anhalt ist gespalten zwischen kulturellem Reichtum und wirtschaftlichen Problemen.
Imagekampagne: Sachsen-Anhalt ist ein vorzüglicher Investitionsstandort.
Thüringen

Innensicht: Thüringen ist ein grünes Urlaubsland mit zahlreichen Gaumenfreuden.
Imagekampagne: Thüringen ist ein erstklassiges Innovationsland.

 

Weitere Ergebnisse können Sie HIER in der Kurz-Präsentation von Herrn Götte nachlesen.

 

Im Anschluss haben die Teilnehmer des Abends gemeinsam mit Herrn Klaus Wurpts internationales Terrain betreten und z.B. gelernt, dass man in den USA zunächst Ostdeutschland und den Mauerfall mit Mitteldeutschland verbindet, gefolgt von deutschen Dichtern und Denkern. Klaus Wurpts machte in seinem Vortrag auch die wirtschaftlichen Stärken Mitteldeutschlands deutlich und nannte dabei solche Bereiche wie die Automobilindustrie, die Logistikbranche, die Bio-Regio-Entwicklung, die Chemieindustrie oder die Lebensmittelerzeugung. Alles Bereiche, mit denen Mitteldeutschland international punkten kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich die Unternehmen zu Clustern zusammen finden, d.h. zunächst einmal voneinander wissen, bereit sind vertikal oder auch horizontal zu kooperieren um damit die Region und die hier ansässigen Unternehmen durch arbeitsteilige und möglichst geschlossene Wertschöpfungsketten zu stärken. Darüber hinaus sollten sich die vielen, oft landesspezifischen oder sogar örtlichen Initiativen der Wirtschaftsförderung, öffnen und unter einem Dach vermarkten lassen. So bilden sich allmählich Clusterstrukturen heraus, die auch diesen Namen verdienen. Und nur diese können internationales Gewicht erlangen und für Investoren interessant werden. Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt für sich betrachtet fehlt es dabei mitunter an der kritischen Masse. Das wird insbesondere in der Bio-Regio-Entwicklung deutlich. Hier gibt es zahlreiche gute Ansätze, aber keine hinreichende kritische Masse. Hingegen ist die Automotive-Branche schon gut entwickelt. Die Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland hilft, Netzwerke zwischen den Unternehmen in der Region zu spannen und die wirtschaftlichen Stärken der Region Mitteldeutschland in den internationalen Wirtschaftskreisen bekannt zu machen. Mehr zur Initiative lesen Sie HIER.

Praxispartner für Ausbildung

09.11.2006

Stellen Sie sich vor, Sie machen eine Befragung und mit den Ergebnissen kann niemand etwas anfangen. Das passiert dann, wenn die Untersuchung nicht auf soliden Füßen steht, denn die empirische Sozialforschung hat zwei Standbeine. (1.) Theoretische Grundlagen, denn ohne eine solide theoretische Untermauerung kann es auch keine verlässlichen Befragungsergebnisse geben. (2.) Anwendungsbereites methodisches Handwerkszeug, welches den Erfolg einer Umfrage begründet.

Den Zusammenhang zwischen beiden Säulen der empirischen Forschungsarbeit erläutert Dr. Henry Kreikenbom (Geschäftsführer von aproxima) als Lehrbeauftragter im Kurs „Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden“ an der Fachhochschule Jena. Er hat einen entsprechenden Lehrauftrag im Fachbereich Sozialwesen übernommen.

Die Studentinnen und Studenten erfahren die wesentlichen theoretischen Grundlagen empirischer Forschungsarbeit und bekommen Einblicke in das methodische Handwerkszeug zur Durchführung von Befragungen. Sie haben die Möglichkeit bei Exkursionen zum Praxispartner professionelle Umfrageforschung hautnah zu erleben.

Im Ergebnis wissen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was zu beachten ist, wenn man eine qualitativ hochwertige empirische Studie anfertigen oder in Auftrag geben will, damit die Ergebnisse auch immer den erwarteten Nutzen erbringen.

Vom komplexen Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Kunden

12.10.2006

Die Ankündigung klang spannend: Sollte eine der unumstößlichen Wahrheiten der Managementliteratur ins Wanken geraten? Sind zufriedene Mitarbeiter etwa gar nicht so wichtig für die Zufriedenheit der Kunden?
Wir hatten Frau Prof. Stefanie Winter aus Mannheim zu Gast, die sich als Psychologin und Betriebswirtschaftlerin in ihrer Dissertationsschrift ausgiebig mit dem Verhältnis zwischen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit beschäftigt hat. Grundlage der von ihr durchgeführten Studie waren je eine Mitarbeiter- und eine Kundenbefragung in einer großen deutschen Warenhauskette. Beim – statistisch übrigens nicht ganz einfachen – Vergleich der beiden Datensätze folgte zunächst die große Überraschung: Es besteht kein signifikanter Zusammenhang zwischen der allgemeinen Mitarbeiter- und der allgemeinen Kundenzufriedenheit.
Grund genug für Frau Winter, ein wenig tiefer zu bohren. Und dabei kamen Erkenntnisse zum Vorschein, die für Unternehmen weitaus wertvoller sein können als die bisherige allgemeine Zusammenhangsvermutung. Es zeigte sich nämlich, dass einzelne Facetten der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit durchaus aufeinander einwirken. Das durch die Kunden wahr genommene Mitarbeiterverhalten wurde zum Beispiel signifikant beeinflusst durch die Mitarbeitersicht auf vier Faktoren: das Unternehmensleitbild, die Kollegen, die Kundenorientierung und die wahr genommene Kundenzufriedenheit. Im Klartext: je positiver die Mitarbeiter diese vier Faktoren bewerten, desto positiver wirkt auch ihr Verhalten auf die Kunden.
Im Gegenzug hatten die durch die Kunden wahr genommene Mitarbeiterverfügbarkeit, das Mitarbeiterverhalten und die Verkaufsraumgestaltung einen maßgeblichen Einfluss auf die durch die Mitarbeiter wahr genommene Kundenzufriedenheit. Die Beziehungen zwischen den beiden Seiten sind also – das zeigen diese Beispiele – sehr differenziert und auch wechselseitig.
Denkt man diese Wirkungen zusammen, so ergibt sich ein Plädoyer für ein differenzierteres Organisationsmanagement: Es gibt offensichtlich nicht das Allheilmittel „Mitarbeiterzufriedenheit“, das eine positive Kundenbeziehung gewährleistet. Vielmehr müssen einzelne wichtige Faktoren dieser Zufriedenheit ermittelt und gezielt entwickelt werden. Das bedeutet auch, dass Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit viel stärker miteinander verzahnt sind, als bisher deutlich wurde. Ein „integriertes Zufriedenheitsmanagement“ wäre deshalb Frau Winters großer Wunsch: Die Abkehr von einer getrennten Beobachtung von Mitarbeitern (in der Personalabteilung) und Kunden (in der Marketingabteilung) mit oberflächlichen Ferndiagnosen – und die Hinwendung zu einer Betrachtung von Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit als komplexen Gesamtprozess.
Das von Frau Winter entwickelte Modell auch auf andere Unternehmen und Branchen zu übertragen, bleibt die Aufgabe der Zukunft. Die TeilnehmerInnen unseres Themenabends waren sich zumindest einig, dass es sich lohnen würde!

Vortragsfolien zum Download

Vormerken!
4. Oktober 2006 – Erster aproxima-Themenabend nach der Sommerpause

26.09.2006

„Sind die Mitarbeiter zufrieden, so wirkt sich dies über ihr Verhalten auch auf die Zufriedenheit der Kunden aus“ - so lautet eine gängige und auch durchaus wünschenswerte Annahme in der populären Managementliteratur. Ist dies tatsächlich so? Und wie genau gestaltet sich der Wirkzusammenhang?

Trotz der hohen Plausibilität der propagierten Wirkkette zeigten sich in der bisherigen Forschung häufig widersprüchliche Befunde. Als problematisch erweist sich dabei vor allem die Beschränkung auf globale Zufriedenheitswerte. Viel aufschlussreicher erscheint hingegen die Berücksichtigung einzelner Aspekte der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit.

Zufriedene Mitarbeiter = zufriedene Kunden?


Mit dieser Frage hat sich Frau Prof. Dr. Stefanie Winter seit langer Zeit beschäftigt – und ist im Rahmen einer Forschungsstudie dem Zusammenhang zwischen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit auf Basis einzelner Zufriedenheitsaspekte auf den Grund gegangen.

Die Ergebnisse aus einem Handelsunternehmen zeigen, dass die pauschale Annahme "zufriedene Mitarbeiter = zufriedene Kunden" nicht zulässig ist, da die globale Zufriedenheit der Mitarbeiter keinen Einfluss auf das Verhalten gegenüber den Kunden und damit die Kundenzufriedenheit ausübt. Äußerst interessant ist jedoch die Betrachtung der Wirkung einzelner Aspekte der Mitarbeiterzufriedenheit wie z.B. der Zusammenarbeit mit Kollegen, der Kundenorientierung und dem Unternehmensleitbild. Hier ergeben sich deutliche Beeinflussungspotenziale auf das Mitarbeiterverhalten und damit die Kundenzufriedenheit.

Also doch eine Möglichkeit, Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen zufrieden zu stellen? Dieser Frage wollen wir gemeinsam mit Frau Prof. Winter – Professorin für Kommunikation und Präsentation an der FH Rosenheim und Inhaberin eines Forschungsinstituts für Markt- und Organisationsforschung in Mannheim – mit unserem ersten Themenabend nach der Fußball-WM auf den Grund gehen.

Wir laden Sie herzlich ein, uns dabei am 04. Oktober 2006 um 18 Uhr Gesellschaft zu leisten. Die Veranstaltung findet wie gewohnt bei aproxima, Schopenhauerstraße 7 in Weimar statt.

Wirtschaftsjunioren Deutschland präsentieren die aktuelle Bevölkerungsmeinung

28.08.2006

Es ist mittlerweile eine gute Tradition: Bereits seit 1995 führen die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD), der größte deutsche Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren, in jedem Jahr eine große Bevölkerungsbefragung durch. Themen sind die aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage in Deutschland sowie die Zukunft des Landes.
In diesem Jahr unterstützte aproxima erstmals die WJD bei diesem Vorhaben. Methodische und inhaltliche Vorbereitung, Unterstützung bei der Feldarbeit, sowie Datenerfassung und –auswertung lagen auf unserem Tisch. Die Interviews selbst wurden von den Kreisverbänden der WJD ehrenamtlich durchgeführt. So kann die Studie auf die Angaben von insgesamt über 8.500 Teilnehmern an der deutschlandweiten Passantenbefragung zurück greifen.
Die Befunde sind aufschlussreich: Die Bürger erwarten zwar eine allgemeine Besserung der Lage in Deutschland, sehen auf sich selbst aber finanzielle Einbußen zukommen. Darüber hinaus geben sie der Bundesregierung eher mäßige Noten.
Interessiert? Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier:
http://www.wjd.de/struktur/org_cms/download_detail.php?id=1942.
Den kompletten Report der Studie können Sie unter diesem Link downloaden:
http://www.wjd.de/struktur/org_cms/download_detail.php?id=1941
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CineMonitor: Studie der Woche bei mediaundmarketing

13.07.2006

CineMonitor 2006: Vorspann im Kino in guter Erinnerung
Wenn ab 27. Juli Johnny Depp und Orlando Bloom in Fluch der Karibik 2 als Piraten die Meere unsicher machen, erinnern sich die Kinobesucher vermutlich nicht nur an wilde Seeschlachten und hübsche Kerle, sondern auch an die Spots, die im Vorfeld laufen. Dies legen jedenfalls die Ergebnisse des CineMonitor 2006 nahe. Die Werbewirkungsstudie wird von MediaRes im Auftrag des Verbandes FDW Werbung im Kino seit 2002 einmal jährlich erhoben. Für die aktuelle Analyse wurden 854 Kinogänger in 43 Orten befragt.
Mehr Informationen finden Sie hier.

"Kleine Parteien im Aufwind: Zur Veränderung der deutschen Parteienlandschaft"

29.06.2006

Hrsg.: Uwe Jun, Henry Kreikenbom, Viola Neu

Es ist geschafft! Mit dieser Publikation des Campus-Verlags liegt nun der Tagungsband zur gleichnamigen Parteienkonferenz vom 2. und 3. Juni 2005 vor. Die Konferenz wurde damals von der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft, aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar und der Konrad-Adenauer-Stiftung Thüringen in Weimar veranstaltet. Die Referenten haben für das Buch ihre Tagungsbeiträge - auch unter Berücksichtigung der Bundestagswahl 2005 - noch einmal erweitert und zeichnen somit ein vielschichtiges und aktuelles Bild der kleinen Parteien in Deutschland.

Worum geht es?: Die Volksparteien verlieren an Boden. Welche Veränderungen der politischen Kräfteverhältnisse und eingespielter Machtstrukturen dies auf Bundes-, aber vor allem auf Länder- und kommunaler Ebene mit sich bringt, wird in diesem Band mit Blick auf die FDP, Grüne, Linkspartei, Wählergemeinschaften sowie populistische und links- wie rechtsextreme Parteien untersucht. Die Beiträge stammen unter anderem von Heiko Biehl, Martin Dolezal, Thomas Eimer, Florian Hartleb, Lars Holtkamp, Dan Hough, Jan Köhler und Michael Koss.

Dr. Henry Kreikenbom war maßgeblich am Entstehen der Konferenz und des Buches beteiligt. Zudem haben zwei Mitarbeiter der Firma aproxima (Selina Recke und Sebastian Götte) in einem Beitrag die Entwicklung der FDP nach der Bundestagswahl 2005 unter die Lupe genommen.

Näheres zum Inhalt des Buches und eine Bestellmöglichkeit finden Sie unter
http://www.campus.de/isbn/3593380153
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Auf Wunsch können Sie das Buch gerne über aproxima bestellen. Eine kurze E-Mail an kontakt@aproxima.de (Betreff: Buchbestellung) und Ihre Kontaktdaten genügen. Wir senden Ihnen das Exemplar (sowie die Rechnung) dann portokostenfrei zu.

Barrierefreier Tourismus - Zukunftschance für Thüringen?!

09.05.2006

Am 27. April 2006 veranstaltete die aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar zusammen mit der Sparkasse Mittelthüringen, der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) und der weimar GmbH eine Tagung mit Rahmenprogramm zum Thema "Barrierefreier Tourismus - Projekte stellen sich vor".
Einen wesentlichen Kerngedanken fasste Herr Grosch (Marktbereichsleiter Weimar der Sparkasse Mittelthüringen) bereits in seiner Einleitung treffend zusammen: Der barrierefreie Tourismus ist eine Zukunftsbranche mit deutlichem Wachstumspotential - und es geht darum, diesen Wirtschaftsfaktor zu heben. Neben Wirtschaftswachstum und Beschäftigungsentwicklung - also dem ökonomischen Aspekt - dient barrierefreier Tourismus behinderten Menschen zum selbstbestimmten Lebensgenuss. Hierbei geht es nicht nur um Rollstuhlfahrer, sondern alle Menschen mit Beeinträchtigungen. Deren "Kreis" ist erheblich weiter und schließt Menschen mit Seh-, Hör- und geistigen Behinderungen ebenso ein, wie den wachsenden Anteil der älteren Menschen (Stichwort: demografische Entwicklung) bis hin zu Müttern und Vätern mit Kinderwagen. Auch für nichtbehinderte Menschen ist er von Nutzen.
Die Probleme, auf welche Menschen mit Beeinträchtigungen treffen, sind für unbeteiligte Personen selten nachvollziehbar. Breite Teile der Öffentlichkeit zu sensibilisieren ist deshalb eine wichtige Vorbedingung für die Annäherung an Barrierefreiheit und wir hoffen, unsere Veranstaltung konnte einen Beitrag hierzu leisten.
Oft ist es die technische Unkenntnis der Öffentlichkeit und von Entscheidungsträgern, die zu Problemen und alltäglichen Hürden für unsere Mitmenschen führen: Wie müssen Fußgängerwege gestaltet sein, damit Sie für Rollstuhlfahrer und sehbehinderte Menschen bestmöglich genutzt werden können? Wie kann Hörgeräte- oder CI-Trägern die akustische Wahrnehmung mit Ihren Implantaten ermöglicht werden? Auch für uns war es eine enorme Herausforderung, die Veranstaltung barrierefrei zu gestalten. Das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen setzt Maßstäbe, die nicht nur für öffentliche Institutionen Richtlinie, sondern für uns alle als Anspruch zu verstehen sind.
Neben Vorträgen, welche eher der "Sensibilisierung" und der Information dienten, wurden auch konkrete Projekte vorgestellt. Zudem boten unmittelbar vor der Tagung drei geführte Touren durch Weimar die Möglichkeit, barrierefreie touristische Angebote aktiv zu testen.
Der Nationalpark Hainich und mehrere seiner Kooperationsprojekte konnten zeigen, wie erfolgreich eine enge Verknüpfung verschiedener Akteure sein kann. Auch Weimar hat dieses Potential: Der elektronische Stadtführer "Iguide" und die Projekte der Max-Zöllner-Stiftung zeigen dies. Bleibt zu hoffen, dass sich diese und weitere Projekte ebenso erfolgreich entwickeln und lernen, sich zu koordinieren, um den barrierefreien Tourismus für Weimar und Thüringen "zu heben". Ein positives Signal wurde in Weimar jedenfalls gesetzt.


Folgende Dateien stehen als Download zur Verfügung

Vortrag Michael Hasenbeck – Die Max-Zöllner-Stiftung

Vortrag Katrin Kuhr – Spielen ohne Grenzen

Vortrag Markus Rebstock – Barrierefreie Fußgängerverkehrsanlagen

Vortrag Stefan Lutherdt – TAS für Urlaub, Freizeit und Bildung

 

Impressionen der Tourismustagung

Malik MZSG und aproxima evaluierten das BMBF-Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne"

27.04.2006

Als Teil der Programmfamilie "Unternehmen Region" fördert das BMBF mit dem Programm "Innovative regionale Wachstumskerne" unternehmerisch agierende regionale Bündnisse von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Neuen Ländern. Das Programm zielt darauf ab, die Träger einer spezifischen technologischen Plattform in einer Region zusammenzuführen, die Definition einer gemeinsamen Innovationsstrategie zu unterstützen und damit selbst tragendes Wachstum auf Basis marktfähiger Innovationen anzuschieben.

Das Know-how der Unternehmensberater auf internationalem Niveau des Malik MZSG und die Methodenkompetenz bei der empirischen Untersuchung hoch komplexer Zusammenhänge von aproxima vereinigten sich zur Evaluation des Förderprogramms. Zweck dieses Mandats war es, ein begründetes, breit abgestütztes Urteil über die inhaltliche und konzeptionelle Wirksamkeit des Förderansatzes zu gewinnen sowie Handlungsempfehlungen hinsichtlich der Weiterentwicklung der Förderaktivität zu erarbeiten.

Auf Basis theoretisch fundierter und empirisch überprüfter Managementmodelle wurde ein Indikatorensystem entwickelt und auf die Wachstumskerne angelegt. Dieses ermöglicht, ein begründetes Urteil über die langfristige Lebensfähigkeit und Erfolgswahrscheinlichkeit der Wachstumskerne aus einer unternehmerischen Perspektive abzugeben.

In der Übergangsphase von der Industrie- zur Wissensgesellschaft ist das Programm geeignet, für Deutschland ein Reservoir von Innovationen in Feldern der Zukunftstechnologien zu schaffen, welches die Bundesrepublik langfristig international wettbewerbsfähig macht.

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Barrierefreier Tourismus: Dr. Henry Kreikenbom im Gespräch mit NTI

17.03.2006

Barrierefrei, behindertengerecht. Zwei Schlagworte, die viele von uns in eine falsche Richtung lenken und denken lassen. Behindertengerecht, barrierefrei – da fallen einem doch zuallererst die Rollstuhlfahrer ein. Oder? „Das dürfte den meisten so gehen“, bestätigt Dr. Henry Kreikenbom. Er ist Vorsitzender der Vereinigung zur Förderung blinder und sehbehinderter Kinder und Jugendlicher e.V. Weimar und Vorsitzender des Stiftungsrates der Max-Zöllner-Stiftung. Sie wurde 2004 als thüringenweite Stiftung für Sinnesbehinderte neugegründet. Dr. Kreikenbom ist Soziologe und Geschäftsführer der Firma aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar, die u.a. am 27. April in Weimar mit Partnern eine Tagung zum barrierefreien Tourismus ausrichtet. Laut Max-Zöllner-Stiftung gibt es in Thüringen 250.000 bis 380.000 Menschen mit Hörbehinderungen, davon ca. 130.000 bis 140.000 Menschen mit mittelgradiger Schwerhörigkeit bzw. an Taubheit grenzenden Hörverlust. Zwischen 1600 und 2300 Menschen sind gehörlos. Etwa 9000 bis 10000 wesentlich sehbehinderte und 5000 bis 6000 blinde Menschen leben im Freistaat. Für jede dieser Gruppen und manchmal für alle miteinander hat der Alltag Barrieren parat, die wir anderen entweder nicht wahrnehmen oder spielend überwinden können. Nicht so die geschätzt acht Millionen Deutschen, die ein Handicap haben. Dr. Kreikenbom, selbst seit Geburt sehbehindert, zeigt im NTI-Interview ganz besondere Facetten der Diskussion über die Integration dieser keineswegs kleinen Bevölkerungsgruppe auf.
(Quelle: NTI Neue Thüringer Illustrierte, 3/2006, S. 73-74)

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Zu der am 27. April in Weimar stattfindenden Tagung „Barrierefreier Tourismus für alle – Projekte stellen sich vor“ haben sich bereits mehr als 40 Interessierte angemeldet. Die Teilnehmerzahl der Tagung ist auf 60 Personen begrenzt, Anmeldeschluss ist der 13. April 2006. An diesem Tag werden u. a. zwei Projekte vorgestellt, die aproxima in den letzten Jahren marktforschungsseitig mitbegleitet hat.

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Vier Jahre Bildungsportal Thüringen, gut zu wissen, dass es das gibt.

17.03.2006

In vier Jahren Bildungsportal Thüringen (BPT) hat sich das Pilotprojekt des Kultusministeriums und der Thüringer Hochschulen zur anerkannten, gut genutzten und erfolgreichen Vermittlungsinstitution von Weiterbildungsangeboten entwickelt. Der Rückblick auf "Vier Jahre Bildungsportal Thüringen online" auf dem ersten Themenabend von aproxima in diesem Jahr am 7. März 2006 fiel deshalb positiv aus. Dies bestätigten dem Referenten Karsten Schmidt – dem Projektmanager des BPTs – auch die anwesenden Teilnehmer aus den Bereichen Unternehmen, Hochschulen, Ministerien, Wirtschaftsverbände und Bildungsportal.
Bei der an den Vortrag anschließenden Diskussionsrunde erwies sich die Frage der Zukunft nicht nur des Thüringer Bildungsportals als offen. Herr Schmidt zeigte die durchaus kritische Lage ähnlicher Weiterbildungsvermittler in anderen Bundesländern auf. Dabei kristallisierten sich zwei zentrale Fragen heraus:

  1. die zukünftige Finanzierung und
  2. die zukünftige Ausrichtung

Obwohl finanzielle Zuschüsse der öffentlichen Hand in nächster Zeit weiter notwendig sein werden, wurde die anteilige Eigenfinanzierung letztlich als tragbare Lösung heraus gestellt. Wichtige Grundvoraussetzung hierfür sei jedoch eine stärkere Kundenorientierung v.a. in Bezug auf die Interessenten von Weiterbildung (neben den Anbietern von Weiterbildung). Dies mündet direkt in die zweite Frage – die zukünftige Ausrichtung des BPT. Die anwesenden potentiellen Kunden waren sich einig, dass eine Erweiterung des Angebots um die allgemeine und berufliche Weiterbildung notwendig ist. Insbesondere modulare Weiterbildungsprogramme werden von der Wirtschaft gewünscht. Damit bestätigten sie, die von Herrn Schmidt aufgezeigten Entwicklungsperspektiven für das BPT, der bereits in seinem Vortrag mehrere Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den bestehenden Bildungsportalen vorstellte. Auch deutlich darüber hinaus gehende Erweiterungen wurden von Unternehmensvertretern aufgezeigt – bis hin zur Bereitstellung einer Plattform zur Ermöglichung von Wissens- und Technologietransfer über vielfältige Kanäle - auch, aber eben nicht nur durch (Weiter)Bildung.
Unter diesen Perspektiven wurde von Seiten der anwesenden Kooperationsbereitschaft signalisiert.

 

Präsentation von Karsten Schmidt

"Was denken die Jugendlichen in Gera über das Stadtentwicklungsprogramm URBAN II?"

12.03.2006

Unter dieser Leitfrage stand eine Befragung von Schülerinnen und Schülern an Geraer Gymnasien und Berufsschulen, die wir im Dezember letzten Jahres für die Stadt Gera durchgeführt haben. Die Ergebnisse dieser Befragung durften wir am 09. März auf einem öffentlichen Forum in Gera vorstellen. Eingeladen waren dazu explizit auch die Schülerinnen und Schüler der Stadt. Sie gaben in der anschließenden Diskussion mit den zuständigen Referenten interessante Vorschläge darüber, wie ihren Bedürfnissen in der Stadt Rechnung getragen werden könnte.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem OTZ-Artikel.

Die Ergebnisse der Befragung sowie auch aller anderen Befragungen im Zusammenhang mit URBAN II in Gera finden Sie hier.

"Wissenstransfer Hochschule - Wirtschaft: Vier Jahre Bildungsportal Thüringen online"

02.03.2006

Die Wissensgesellschaft stellt neue Anforderungen an die Arbeitswelt. Qualifizierte Arbeit verlangt schon heute, aber in Zukunft noch mehr, geistige Flexibilität, Kompetenzen effizienter Wissensaneignung, Phantasie und Kreativität. Lebenslanges Lernen wird zum Katalysator einer dann dominanten Produktivkraft – dem Wissen.

Es gibt in Deutschland verschiedene Projekte und Einrichtungen die durch wirksames Wissensmanagement Informationen über Weitebildungsangebote und –inhalte aus den Hochschulen in die Wirtschaft vermitteln wollen. Informationen sollen dabei zwischen Abnehmern und Anbietern in beide Richtungen vermittelt werden, so dass beide voneinander ständig lernen und letztendlich Hochschulen und Wirtschaft den Anforderungen der qualifizierten Arbeit der Zukunft gerecht werden.

Im Freistaat beschreitet diesen Weg das Bildungsportal Thüringen (BPT), ein vom Kultusministerium und den Thüringer Hochschulen getragenes Projekt. Unter dem Titel

"Wissenstransfer Hochschule - Wirtschaft: Vier Jahre Bildungsportal Thüringen online"

wird Herr Karsten Schmidt (Projektmanager im Bildungsportal) eine Bilanz ziehen. Er geht dabei auf folgende Fragen ein:

  1. Vier Jahre BPT online, was sind die Ergebnisse?
  2. Mal über den Tellerrand geschaut, wie machen es andere?
  3. BPT fit für die Wissensgesellschaft?

Die Veranstaltung findet am 07. März 2006 um 18.00 Uhr bei aproxima in der Schopenhauerstraße 7 statt.

Bei unseren Partnern gelesen: Was die Leute von Entlassungen und Lohnkürzungen halten

23.02.2006

Zum Projekt:
Kernstück des Projekts „Arbeit und Fairness“ ist eine im Sommer 2004 durchgeführte telefonische Befragung von 3.039 Personen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren (jeweils etwa zur Hälfte aus West- und Ostdeutschland), die durch die Markt- und Sozialforschungsagentur „aproxima“ (Weimar) durchgeführt wurde. Das einjährige Projekt begann im Frühjahr 2004 und wurde von Prof. Dr. Christoph Köhler und PD Dr. Olaf Struck (Friedrich-Schiller-Universität Jena) sowie PD Dr. Gesine Stephan (Institut für Arbeitmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg) geleitet. Als wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren Christian Pfeifer und Tatjana Sohr (Universität Hannover) sowie Alexandra Krause (Humboldt-Universität Berlin) beteiligt. Prof. Dr. Knut Gerlach (Universität Hannover) stand dem Projekt mit Rat und Tat zur Seite. Die Hans-Böckler-Stiftung förderte das Vorhaben finanziell; die Betreuung erfolgte durch Dr. Gudrun Linne. Eine ausführliche Darstellung der Projektergebnisse – in der auch der Frage nachgegangen wird, inwieweit soziodemografische Merkmale die Gerechtigkeitsurteile und Verhaltenskonsequenzen beeinflussen – wird im Sommer 2006 in Buchform erscheinen. Einen Vergleich mit Ergebnissen für Nordamerika präsentiert das IAB auf seiner Internetseite als IAB-DiscussionPaper.
(Quelle: IAB Kurzbericht 1/2006, Seite 2)

Mehr zu den Projektergebnissen unter: http://www.iab.de/asp/internet/dbdokShow.asp?pkyDoku=k060130n04

Gera URBAN II wirkt.

06.02.2006

Das haben wir bereits in den letzten Jahren gemerkt, in denen wir das Stadtentwicklungsprogramm für Teile der Geraer Stadtgebiete Untermhaus, Debschwitz, Stadtmitte und Pforten mit Bevölkerungsbefragungen begleitet haben. Nun ist ein neuer Baustein hinzu gekommen: die bisher wenig beachtete Meinung der Schülerinnen und Schüler. Diese wurde im Dezember 2005 in vier Gymnasien und zwei Berufsschulen vor Ort eingeholt. Die Ergebnisse: URBAN II wird von den Schülerinnen und Schülern überwiegend positiv bewertet. Vor allem die infrastrukturellen Veränderungen sind deutlich zu spüren und tragen positiv zur Zufriedenheit der Jugendlichen in den betroffenen Stadtteilen bei. Auf die Schulen selbst konnte sich das Projekt jedoch noch nicht durchgreifend auswirken. Auch die wirtschaftliche und urbane Gesamtlage Geras wird sich aus Sicht der Befragten erst in Zukunft verbessern.

Weitere Ergebnisse dazu sowie zu den vorhergehenden Bevölkerungsbefragungen finden Sie in den Ergebnisreports unter Ergebnisse.
Das Projekt Gera URBAN II wird dargestellt auf http://www.urban-gera.de.

Von Bratwurst und Denkfabrik bis zu Frühaufstehern und Dialekten

16.01.2006

- Zum Image von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen -

"Die Menschen in Sachsen-Anhalt sind ihrer Zeit voraus. Manche um Jahrzehnte, viele um Jahre. Aber alle täglich um einige Minuten." heißt es in der am 24. Mai 2005 gestarteten Standortkampagne "Wir stehen früher auf." des Landes Sachsen-Anhalt. Zuvor hatten bereits Thüringen mit dem Slogan "Willkommen in der Denkfabrik" und Sachsen mit "Ich bin ein Sächsist." die Besonderheiten ihres Bundeslandes auf den Punkt gebracht/zu bringen versucht.

Diese Art von Kampagnen sollen neugierig machen, nach innen motivieren und interessante Botschaften nach außen an potentielle Investoren und Besucher senden. Sie sollen das besondere der Region herausstellen, ihr ein Gesicht verleihen.

Dennoch sind und bleiben sie in erster Linie von Werbefachleuten erdachte Alleinstellungsmerkmale der einzelnen Bundesländer. Was aber assoziieren die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen selbst mit ihrem Bundesland? Spielen die Standortkampagnen dabei überhaupt eine Rolle oder werden ganz andere Aspekte hervorgehoben: Bratwurst statt Denkfabrik?

Dieser Frage ist eine Studie unter jeweils 1000 Befragten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nachgegangen. Die Befragten wurden dabei gebeten, jeweils drei Begriffe zu nennen, die sie mit ihrem eigenen, aber auch mit den beiden anderen Bundesländern Mitteldeutschlands assoziieren.

Aus der Vielzahl der Nennungen lässt sich zum einen die Richtung der Assoziationen im allgemeinen bestimmen: überwiegen also die positiven oder die negativen Begriffe bzw. dominieren eher neutrale Nennungen wie z.B. einzelne Städtenamen. Darüber hinaus können konkrete zentrale Assoziationen ermittelt werden, welche die jeweiligen Personengruppen mit dem Bundesland verbinden - die "wirklichen" Alleinstellungsmerkmale also.

Neben der Untersuchung des Images des jeweiligen Bundeslandes unter den eigenen Bewohnern ermöglicht die Untersuchung auch den Vergleich dieser Eigenwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung durch die Einwohner der jeweils anderen Bundesländer. Übereinstimmende Aspekte können als tragfähige Imagefacetten des entsprechenden Bundeslandes angesehen werden.

AproximaNTI1105.pdf (ca. 5,7 MB)

aktuell: Frisch und Belebend ...

1.12.2005

... ganz im Sinne dieser an eine Espressotasse angelehnten aproxima-Charakteristik präsentierte sich für alle Gäste der letzte aproxima-Themenabend im Jahr 2005. Unter dem Thema „Mit Kundengeschenken zur Kundenbindung: Marktforschungsergebnisse und Praxiserfahrungen“ konnten die Teilnehmer bei dieser Fortsetzungsveranstaltung erneut Interessantes und Informatives aus den Vorträgen der Referenten mitnehmen. So wurde in der Auswertung einer gemeinsam von Prof. Dr. Hennig-Thurau (Bauhaus Universität Weimar) und aproxima durchgeführten Studie beispielsweise belegt, dass Kunden stärker durch „Liebe“ (Service genießen, sich gut behandelt fühlen etc.) denn durch „Geld“ (Bonusprogramme, Kundenkarten etc.) gebunden werden. Im Anschluss daran berichtete Herr Josef Bösl (Kahla Porzellan GmbH, Artvertising) von der „Dr. Oetker Erfolgsstory“, die durch die Entwicklung einer speziellen Collection aus Kahla-Porzellan für besondere Kunden brilliert. Seinen Abschluss fand dieser frische und belebende Themenabend bei guten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre.
Vortrag von Prof. Dr. Hennig-Thurau

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

16.11.2005

Am 16. August fand in Mühlberg (Thüringen) die vierte TOP-Lounge, eine regelmäßige Veranstaltung des TOP-Magazins, statt. Zu diesem Anlass wurde Herrn Dr. Henry Kreikenbom stellvertretend für die Max-Zöllner-Stiftung der Charity-Preis des TOP-Magazins überreicht. Der Name Max Zöllner ist in Thüringen eng mit der Unterstützung sinnesbehinderter Menschen verknüpft. Die Max-Zöllner-Stiftung wurde im Mai 2004 von den vier Verbänden der Sinnesbehinderten in Thüringen gegründet. Zweck der Stiftung ist die Betreuung und Förderung blinder, sehbehinderter, schwerhöriger, gehörloser und taubblinder Menschen im Freistaat Thüringen. Die Gründung und Unterhaltung eines Thüringer Rehabilitationszentrums für Sinnesbehinderte mit Sitz in Weimar wird von der Stiftung angestrebt.
Zum Artikel

aproxima bildet aus ...

09.11.2005

Für ein junges Unternehmen nicht ganz selbstverständlich, aber für uns von besonderem Stellenwert: die Einstellung und Betreuung einer Auszubildenden. Im August hat Frau Sylvia Fiedler aus Erfurt bei uns ihre Ausbildung zur Bürokauffrau begonnen. In den kommenden drei Jahren wird sie nun zum einen in der Berufsschule und zum anderen bei aproxima alles Wissenswerte und Notwendige über Textverarbeitung, Statistik, Personalbuchhaltung und andere Bürobereiche kennen und anwenden lernen. Wir werden sie bei all ihren Aufgaben tatkräftig unterstützen und sie gleichzeitig täglich aufs Neue fordern. Das aproxima-Team wünscht Sylvia alles Gute und viel Erfolg!

Marktforschung besser verstehen: Basis- und Aufbauseminar

27.9.2005

Marktforschung ist eines der wichtigsten Werkzeuge des modernen Marketing. Als Geschäftsführer oder Marketingleiter hat man häufig Ideen für Image- und Zielgruppenanalysen im Kopf - es fehlen jedoch die Vorstellungen zur bestmöglichen Umsetzung.
Sie möchten künftig in Verhandlungen mit Marktforschungsinstituten Ihre Ziele klarer formulieren und damit sicherer auftreten? Sie möchten kleinere Studien mit hoher Qualität im eigenen Hause durchführen? Dafür benötigen Sie entsprechendes Wissen sowie ausgewählte Fertigkeiten. Diese bekommen Sie von uns! Wir trainieren mit Ihnen das Handwerkszeug.
Unser Unternehmen bietet in Kooperation mit der Akademie für Werbung und Kommunikation Erfurt (AK) im Rahmen des Seminarprogramms der Akademie im Frühjahr 2006 erstmals ein Basis- sowie ein Aufbauseminar zu den "Empirischen Methoden der Marktforschung" an.

Termine und Inhalte

Praktikant/in gesucht

22.8.2005

Gesucht:
Praktikant/in mit Interesse an Projektassistenz!
Zeitraum: September bis Dezember 2005
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CineMonitor - Kinowerbung im Fokus

20.7.2005

Im Jahr 2002 initiierte der Fachverband FDW Werbung im Kino e.V. den CineMonitor, eine kontinuierliche Studie zur Nutzung von Kino und Akzeptanz von Kinowerbung. Diese wird seitdem im Jahresrhythmus entweder im Herbst oder im Frühjahr durchgeführt.
Die telefonische CineMonitor-Befragung setzt sich aus zwei übergeordneten Fragenbereichen zusammen. Der erste, standardisierte Bereich bildet den Grundstein der Studie. Hier werden die Besucher nach der Häufigkeit ihrer Kinonutzung, ihrem letzten Kinobesuch sowie ihrer Werbeakzeptanz befragt. Durch die kontinuierliche Wiederholung der Fragen in jeder Welle ermöglicht der CineMonitor ein aussagekräftiges Langzeitmonitoring dieser Faktoren. Aus den Ergebnissen werden Typologien der Werbewahrnehmung sowie soziodemografische Besonderheiten in Anlehnungen an die Erkenntnisse der Media Analyse ermittelt.
In einem zweiten Fragenbereich integriert jede Befragungswelle ein Schwerpunktthema, wie z.B. die Wirkung von Kinowerbung im intermedialen Vergleich, der Zusammenhang zwischen Kinobesuch und Freizeitverhalten oder die Motivation zur Kinonutzung.
Eine Besonderheit des CineMonitor ist die Möglichkeit, kundenspezifische Fragenkomplexe aufzugreifen. Die Flexibilität des angewandten Research-Verfahrens ermöglicht dabei den größtmöglichen Spielraum in Bezug auf die Art der Fragen und Anzahl der Kunden.
Im Rahmen der Qualitätsoffensive des FDW Werbung im Kino e.V. bietet der CineMonitor einen weiteren Beitrag zu Transparenz und Messbarkeit von Kinowerbung.
Die nächsten Abfragewellen werden von September bis Oktober 2005 und von März bis Mai 2006 stattfinden. Wenn auch Sie Interesse an einer Frageneinschaltung haben, kontaktieren Sie uns doch einfach!

Sebastian Götte
03643 850985
goette@aproxima.de

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27.6.2005

... lange haben Sie auf unseren ersten Themenabend in diesem Jahr gewartet und nun freuen wir uns, kurz vor der Sommerpause Herrn Dr. Thomas Buhl als Referenten zu begrüßen. Am 29. Juni steht unser Abend ganz im Zeichen von "Evaluation: Die Katze im Sack".

Aber was genau versteht man unter Evaluation?
Der Begriff wird heute in einer ganzen Bandbreite von Bedeutungen verwendet. An deren unterem Ende steht das einfache "Bewerten" von Produkten oder Dienstleistungen und sie reicht bis hin zur alle Komplexe einer systematischen Qualitätsentwicklung in Organisationen umfassenden Arbeit. Herr Buhl wird in seinem Vortrag für uns das Feld Evaluation "sortieren". Er wird aus seinen Erfahrungen berichten und darstellen, welche Fragen beantwortet werden müssen, um im konkreten Fall zu einem nützlichen und situationsangemessenen Vorgehen zu gelangen. Zum Ausklang können wir dann in gemütlicher Runde (in einem Biergarten) gemeinsam den Abend evaluieren.

THEMA Evaluation: Die Katze im Sack
Referent Dr. Thomas Buhl
Diplom Psychologe, Wissenschaftliche Dienstleistungen
www.zahlenzauber.de
Termin Mittwoch, 29. Juni 2005
Beginn 18.00 Uhr
Ort Schopenhauerstr. 7, 99423 Weimar

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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12.6.2005
"Weder - noch". So hieß - wohl einmal mehr - die gefühlte Antwort, welche die von aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung, der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung Thüringen durchgeführte Konferenz auf ihre Titelfrage "Kleine Parteien und Wählergemeinschaften: Ernsthafte Herausforderer oder zahnlose Tiger?" geben konnte. Denn weder stellen sich die kleineren politischen Akteure als Shooting-Stars heraus, die in nächster Zukunft die Volksparteien ablösen und die Parteienlandschaft revolutionieren können. Noch sollte man sie abschreiben als unbedeutende Reststimmenfänger, was ja eigentlich seit der grünen Regierungsbeteiligung deutlich zu sehen ist.

In thematisch durchaus bunt gemischten Beiträgen stellten Wissenschaftler aus ganz Deutschland sowie dem englischen Brighton ihre Thesen, Ergebnisse oder Prognosen einer interessierten Fachgemeinde vor. Dabei kamen sowohl die ganz grundlegenden juristischen Möglichkeiten und Hindernisse für solche kleinen politischen Gruppierungen zur Sprache, wie ihre abwechslungsreichen Karrieren in der bundesdeutschen Geschichte. Einzelne Vertreter, wie die Grünen, die PDS, die ödp und die NPD wurden genauer unter die Lupe genommen, um als Fallbeispiele eventuell Aufschlüsse über die Eigenarten der politischen Landschaft jenseits von CDU und SPD zu erbringen. Präsentiert wurde insgesamt ein Forschungsgebiet, dass sich im Fluss befindet, konnten doch sowohl einige althergebrachte Thesen an neu gewonnenen Daten kritisch gespiegelt als auch neue Gedanken als Ausblicke auf (an-)laufende Projekte diskutiert werden.

Eine interessante Facette jenseits des wissenschaftlichen Diskurses steuerte die abendliche Podiumsdiskussion mit Vertretern der Thüringer Parteien und der Freien Wählergemeinschaft Thüringen sowie des weimarwerkes bei.

Um nicht als singuläres Ereignis in Vergessenheit zu geraten, werden die Vorträge der Konferenz in einem Tagungsband veröffentlicht, der voraussichtlich im Frühjahr 2006 verlegt wird. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Referenten, Teilnehmern und natürlich Mit-Organisatoren!

zu den Bildern

Parteienkonferenz am 2. und 3. Juni 2005 in Weimar

11.5.2005

"Ernsthafte Herausforderer oder zahnlose Tiger: Das Innovationspotenzial kleiner Parteien und Wählergemeinschaften im deutschen Parteiensystem", so das Thema der bevorstehenden Konferenz "Parteienforschung", die gemeinsam von der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft, aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar und der Konrad-Adenauer-Stiftung Thüringen durchgeführt wird.

Die Tagung findet statt:
Termin: am 2. und 3. Juni 2005
Ort: Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte in Weimar (Jenaer Straße 2/4)

Ziel ist es zum einen, die Auswirkungen des durch die umstrittenen Reformstrategien der großen Volksparteien teilweise geschrumpften Wählerpotenzials von CDU und SPD auf die kleinen etablierten Parteien und die PDS abzuschätzen. Darüber hinaus soll die zukünftige Rolle der unabhängigen Wählergemeinschaften auf regionaler und kommunaler Ebene für das gesamtstaatliche Parteiensystem bewertet werden.

Lesen Sie mehr zum Hintergrund und zum Ziel der Konferenz im Call for Papers.

Veranstaltungsprogramm

Angemeldete Teilnehmer gelangen hier zu den Beiträgen der Referenten.